15/02/2016

Ausbildungsprogramm

Hinter dem Oberbegriff des Lean Managements verbergen sich eine ganze Reihe verschiedener Systeme und Konzepte, die Einfluss auf die konkrete Anwendung der Managementstrategie haben können. In der LEAN Management Hochschulgruppe setzten sich alle Mitglieder im Zuge der Grundausbildung mit den ganz unterschiedlichen Theorien, wie dem Toyota Produktionssystem, Toyota Kata, Lean Management, dem Wertstromdesign, One Piece Flow, Lean Six Sigma, Theory of Constraints und Ähnlichen auseinander. Die wichtigsten Methoden und Tools der einzelnen Systeme und Konzepte werden dabei detailliert bearbeitet und an einschlägigen Anwendungsbeispielen erprobt.

Die Inhalte werden meist in ganz unterschiedlicher Form für die Mitglieder der LEAN Management Hochschulgruppe aufbereitet. Eine Kombination aus Workshops, Vorträgen, Trainings und Praxisbeispielen gestaltet das Ausbildungsprogramm als äußerst abwechslungsreich. Daneben spielt auch das Selbststudium eine wichtige Rolle im Hochschulteam: Durch das selbständige Erarbeiten kleinerer Themenbereiche des Lean Managements sollen sich die Studierenden in Gruppen oder alleine intensiv mit den Inhalten auseinandersetzen und diese später dem Team präsentieren. Am Ende kann jeder, der die Lean Ausbildung durchlaufen hat, eine Teilnahmebescheinigung mit nach Hause nehmen, die das erlernte Fachwissen und die neu gewonnenen Qualifikationen bestätigen.

Hochschulmitglieder, die über ein grundlegendes Lean-Wissen verfügen, steht es darüber hinaus frei, in einem der Praxisprojekte ihr gesammeltes Wissen in die Tat umzusetzen. Wer sich am Ende seines Studiums befindet oder die Möglichkeit hat, eine Hausarbeit zum Thema Lean Management anzufertigen, der kann dies auch gern innerhalb der Lean Hochschulgruppe mit entsprechender Betreuung bewerkstelligen. Eigene Ideen für Praxisprojekte und andere Aktivitäten sind natürlich gern gesehen und werden vom Hochschulteam in der Umsetzung unterstützt.

Neben den inhaltlichen Faktoren (Fachwissen und Methodenkompetenz) spielen natürlich auch Soft Skills eine große Rolle im Ausbildungsprogramm der LEAN Management Hochschulgruppe. Aufgaben und Projekte werden deshalb oft in Teamarbeit umgesetzt und organisiert, wobei jeder Verantwortung übernehmen kann. Gleichzeitig haben alle Mitglieder auch die Möglichkeit, ihre Präsentierfähigkeiten, Netzwerk-Skills und viele weitere sogenannte „weiche Qualifikationen“ weiterzuentwickeln. Eine zentrale Rolle spielt hier der Peer-Gedanke: Alle Mitglieder sollen sich im Umfeld der LEAN Management Hochschulgruppe selber ausprobieren können, sich gegenseitig helfen und unterstützen und ihre eigenen Grenzen kennenlernen.